Als ich mir das Leben nehmen wollte…

Wie ihr schon dem Titel entnehmen könnt, geht es in der heutigen Podcastfolge um ein schwieriges Thema. 
Zumindest nehme ich es so wahr, da im Allgmeinen kaum darüber offen gesprochen wird. Das Schweigen und Verdrängen macht es aber aus meiner eigenen Erfahrung heraus nur noch belastender -für die betroffene Person selbst, als auch für Angehörige und Freunde eines suizidgefährdeten Menschen.
Falls du selbst jemanden kennst, der sich mit Gedanken trägt, sich das Leben zu nehmen, der keine Hoffnung sieht oder du selbst dich angesprochen fühlst, dann habe ich diese Podcastfolge ganz besonders für DICH gemacht. 
Auch mir fällt es nicht leicht, darüber zu reden. Aus eigenen Erfahrungen spreche ich aber heute über die Zeit in meinem Leben, als mir selbst alles hoffnungslos erschien und ich keinen Sinn mehr in meinem Leben gesehen habe. Vielleicht überraschen dich einige meiner Gedanken zu diesem Thema. Ich teile mit dir  offen meine Gedanken als Betroffener, aber auch, wie ich als Außenstehender auf Menschen mit Suizidgedanken reagiere.
Ich möchte mit dieser Podcastfolge für mehr Offenheit zu diesem Thema anregen und dafür plädieren, dass über Gedanken wie Suizid und Tod offen und respektvoll gesprochen werden kann.
Wichtig ist aus meiner Sicht nur, DASS gesprochen wird. Bitte sucht euch eine vertraute Person, mit der ihr als Betroffener ohne Schamgefühl über eure Gedanken sprechen könnt. Ihr kennt niemanden, der das sein könnte? Dann ist oft ein anonymer Kontakt zu entsprechenden Beratungsstellen die beste Lösung. 
Egal, ob ihr einfach nur Reden wollt, oder ihr konkrete Hilfestellung sucht, es gibt Menschen, die für dich da sind!
 
Du wirst geliebt!
Andrea
 
Website für weiterführende Informationen für Menschen mit Suizidgedanken:
https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/adressen/
Dort findet ihr zahlreiche bundesweite Hilfsangebote, auch Online bzw. per Telefon. Außerdem gibt es eine Liste lokaler Anlaufstellen, nach Bundesland sortiert.
Direkter Kontakt per Telefon:
0800-111 0 111 und 0800-111 0 222  
Die direkte Verbindung zur Telefonseelsorge (anonym, vertraulich) ist gebührenfrei  und zu jeder Tag- und Nachtzeit möglich. Neben Gesprächen am Telefon wird auch der Austausch per Mail oder Chat angeboten.

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten:
Ihr findet Hilfe auch vor Ort bei einem Pfarrer, Arzt oder in lokalen Beratungsstellen. Diese findet Ihr im örtlichen Telefonbuch über den Allgemeinen Sozialdienst der Stadt oder die Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und Paritätischer Wohlfahrtsverband.
Lust, mir zu folgen?
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